Sonntag, 31. März 2013

spieletipp

tochterkind bekam vom osterhasen ein witziges spiel...
geeignet für die ganze familie.
man muss begriffe malen, hat aber dabei eine brille auf, die total verzerrt und das malen so erschwert.
eine riesen gaudi!

wir genießen die osterferienfamilienzeit und machen es uns drinnen gemütlich. das wetter draußen lädt ja nicht unbedingt zu osterspaziergängen ein.
euch allen weiterhin frohe osterfeiertage und erholsame ferien.

Dienstag, 26. März 2013

großbaustelle

hier bei uns zu hause...
deshalb wird es hier einige zeit ruhig bleiben.
aber spätestens nach den osterferien bin ich wieder voll da.





Mittwoch, 13. März 2013

träumen darf man ja mal

die nase in die sommersonne halten...
mit einem leckeren kühlen getränk in der hand...
am strand den plätschernden wellen lauschen...
SOMMER...

Montag, 11. März 2013

very vintage work mug

dieses tasse hat meine mama mir vor ca. 35 jahren gekauft. vielleicht erkennt ihr sie, solche tassen gab es früher ganz oft zu kaufen. für jungs mit blauen rosen ;-)
seit grundschulzeiten bekam ich darin zuerst meinen frühstückskakao, später dann meinen kaffee serviert. jeden morgen.
irgendwann fand ich die tasse irgendwie hässlich und sie verschwand erst mal im schrank, irgendwo ganz hinten.
mit beginn meiner ersten arbeitsstelle
hab ich sie wieder rausgekramt, um sie dort, auf der arbeit zu deponieren. für den pausenkaffee und mit dem hintergedanken, daß es nicht so ganz schlimm wäre, wenn sie da kaputt oder verloren ginge. ging sie nicht. sie begleitete mich auch zu meinen nächsten beiden arbeitsstellen. ohne daß auch nur ein sprung drin wäre oder eine kante abgeplatzt wäre. und darüber freue ich mich. denn jetzt liebe ich sie wieder. lediglich der goldrand ist ziemlich verblasst und die rosen sind nicht mehr ganz so grell rot. naja, sie mußte ja schon viele spülgänge über sich ergehen lassen.
ich bin mal gespannt, ob die tasse mich bis zum ende meines arbeitslebens begleitet. dann nehme ich sie wieder mit nach hause und schlürfe daraus meinen rentnerkaffee... ;-)

Sonntag, 10. März 2013

Cascada, BigCascada und BigLiliana

wasserfall-ausschnitte sind ja momentan total hip.
deshalb hielt ich schon länger nach einem entsprechenden schnittmuster ausschau und war natürlich total happy, als claudia damit dann letztens rumkam!

(und ich freu mich wie bolle, daß ich namensgeberin war...)

Cascada für mädchen und BigCascada für damen.

zwei einfach zu nähende shirts, die, wenn man claudias schnitte kennt, total variabel sind:

lange arme, kurze arme, tiefer topausschnitt, hochgeschlossener topausschnitt, lange shirtform seitlich gerafft, kurzes shirt ungerafft.

das untertop ist nur gefaked und hält neugierige blicke in den wasserfallausschnitt ab ;-)

nähen solltet ihr casacda aus jersey oder viskosejersey. 
letzterer zaubert einen besonders schönen fall, wie ich finde.
er erfordert aber auch etwas mehr aufmerksamkeit, 
denn viskosejersey kann ziemlich flutschig sein ;-)


cascada aus viskosejersey in graumeliert-weiß kombiniert mit sportjersey in neonpink.

kurze ungeraffte form in gr. 158/164 absolut teenietauglich und schon jetzt heißgeliebt!



 meine BigCascada habe ich aus normalem jersey genäht und noch mit bündchen versehen. auch hier die kürzere ungeraffte form.







Cascada und BigCascada bekommt ihr als ebooks ab anfang-mitte nächster woche 

und wer dachte, das sei alles , dem sei schon mal gesagt, nöööö, da kommt noch mehr...

Liliana fanden schon viel toll.
für damen gibts jetzt auch BigLiliana





ob eher schick als sommerkleid oder lässig-leger als hängerchen mit leggins, ganz wie ihr mögt.

BigLiliana bekommt ihr ebenfalls ab nächster woche  HIER.

Montag, 4. März 2013

Darmkrebs kann jeden treffen...

heute möchte ich nicht nur weil der darmkrebsmonat märz angefangen hat, sondern viel mehr aus ganz persönlichen erfahrungen über ein thema schreiben, daß leider immer noch viel zu viel tabuthema ist bei uns...

manche von euch haben vielleicht mitbekommen, daß ich mein leben in den letzten 3 jahren grundlegend verändert habe: ich treibe mittlerweile (wieder) sehr viel sport, ernähre mich gesund und ausgewogen und habe so sehr viel gewicht verloren.
ich fühle mich rundum fit und sehr wohl in meiner haut. mein mann und die kinder sind sehr stolz auf mich.
ausschlaggebend waren die erfahrungen, die ich mit jungen übergewichtigen patienten/-innen gemacht habe, die ich während meiner arbeit im krankenhaus ( ich bin MTA) kennengelernt habe. und schon allein wegen meiner 3 kinder wollte ich nicht mit mitte 40 den ersten herzinfarkt bzw. einen diabetes riskieren.
meine werte diese beiden krankheiten betreffend sind jetzt absolut im normbereich und ich hoffe, daß ich nie bekanntschaft machen werde.

jetzt zum thema krebs... meine familie ist leider immer wieder und leider in der vergangenheit immer öfter von dieser heimtückischen krankheit heimgesucht worden: tanten, onkel, großeltern, cousins, cousinen und meine  eltern. die palette reicht von brust-, über lungen-, leber-, haut-, gebärmutterhals- und darmkrebs. ein cousin starb 19jährig an einem hirntumor. auch mein vater starb an krebs, da war ich gerade 6. meine mutter erkrankte an darmkrebs, da war ich anfang 20, mitten im studium. kennt ihr den moment, wo es sich umkehrt? wo die kinder anfangen, sich gedanken um die eltern zu machen und nicht mehr andersrum? seitdem ist das bei uns so. innerhalb von 3 jahren wurde meine mutter zwei mal operiert, es wurden teile des darmes entfernt. gottseidank lebt sie seitdem tumorfrei. ich wußte, daß das thema krebs mich persönlich wohl irgendwann treffen würde, aber ich ahnte nicht, wie bald...

letztes jahr um fast die gleiche zeit hatte ich einen termin in einem end- und dickdarmzentrum. schon seit ein paar jahren habe ich probleme mit hämorrhoiden und mußte auch schon ein paar unangenehme operative eingriffe über mich ergehen lassen. deshalb sollte eine darmspiegelung gemacht werden. die familiäre vorbelastung bei krebs stand für mich erst mal hinten an. obwohl der mich behandelnde professor schon mal streng eine augenbraue hochgezogen hat, als ich sagte, ich war noch nie zur darmspiegelung. 

ich war ganz gelassen, kaum aufgeregt und unendlich froh, daß ich die 2 liter nicht besonders leckerer flüssigkeit, die ich tags zuvor trinken mußte um abzuführen, tapfer runter gekriegt hatte.
sowohl der professor als auch das übrige praxispersonal waren super freundlich. also, was konnte schon schief gehen? meine einzige sorge galt den hämorrhoiden. hoffentlich kommt da nicht noch was in nächster zeit. weil die sind ja so unangenehm. ich schlummerte 20 minuten, dann hat mein mann mich abgeholt und mit nach hause genommen. das war`s. easy peasy.

das befundgespräch war eine woche später... der professor begrüßte mich mit den worten:
" liebe frau wagner, ich glaube, ich habe ihnen da letzte woche das leben gerettet." 
ich war wie versteinert. nie und nimmer hatte ich gedacht, daß da was sei. klar, die blöden hämorrhoiden, aber sonst?
 ich bin doch erst 40!!!
und hey, ich bin doch total fit, durchtrainiert und lebe hypergesund!
eine welt brach da erst mal für mich zusammen...

ein polyp(die haben ganz viele menschen) hatte sich da klammheimlich bösartig verändert, an einer ganz blöden stelle. zwei jahre später wäre ein ausgewachsener bösartiger krebs daraus geworden. der polyp wurde während der darmspiegelung weggeschnitten...und das wars!
 keine medikamente, chemo oder bestrahlungen...

"sie kommen jetzt bitte jedes jahr her zur darmspiegelung", hat er gesagt. 
und ja, gerne! für den preis meiner gesundheit trinke ich wieder dieses eklige zeugs und hungere zwei tage...
es hat einige tage gedauert, bis ich den schock überwunden und verstanden hatte, wie viel glück ich doch hatte, daß dieser zufallsbefund gestellt wurde. ich danke meinen hämorrhoiden dafür!

heute, nach einem jahr,  hatte ich wieder einen termin. 
nervös war ich, kein vergleich zum ersten mal. und angst hatte ich.
ist was nachgewachsen? vielleicht an anderer stelle? gestern wieder abführtag, das blöde trinkzeug wollte kaum runter... 
nach dem aufwachen kam der professor und drückte mir einen zettel in die hand: 
"keine krankhaften veränderungen., o.B. (ohne befund)"
"nächstes jahr sehen wir uns wieder", sagte er noch lachend. klar, ich komme. ganz bestimmt!

was ich mit diesem langen post mitteilen will? GEHT ZUR DARMSPIEGELUNG!!!
es ist nicht schlimm, tut nicht weh und nur so kann ein darmkrebs frühzeitig erkannt werden. 
weil man merkt ihn nicht. er tut nicht weh. und wenn doch, ist es meist schon zu spät.
informieren könnt ihr euch bei eurem hausarzt und auch im www.

danke, daß ihr bis hier mitgelesen habt.